Olivia macht Schule

„Intoleranz und Homophobie sind Erziehungssache. Niemand kommt engstirnig und voreingenommen auf die Welt. Wir müssen unseren Kindern beibringen, tolerant zu sein und Menschen nicht auszugrenzen, nur weil sie anders sind oder anders empfinden als wir.“ Mit dieser Erkenntnis hat die Olivia Jones Familie 2019 das Projekt „Olivia macht Schule“ ins Leben gerufen. Sie lädt Schulklassen und -kurse nach Hamburg ein und führt über die Große Freiheit, Keimzelle St. Paulis und historisch betrachtet schon von Beginn an Inbegriff für ein tolerantes Miteinander. „Hier hat alles mit Religions- und Zunftfreiheit begonnen. Und dieser Sinn für Freiheit und Toleranz hat bis heute überdauert. Wer beim Kiez nur an Rotlicht denkt, übersieht unsere einzigartige Kiez-Kultur, in der jede(r) willkommen ist und akzeptiert wird.“

Nicht umsonst existieren in diesem einzigartigen Klima die historische St. Joseph Kirche und die Olivia Jones Familie in bester Nachbarschaft und unterstützen jedes Jahr zum Tag des offenen Denkmals die gemeinsame Kooperation. Für den perfekten Spagat zwischen Spaß und Wissenswertem schlägt die Tour eine Brücke zwischen Kultur und Unterhaltung und schnürt eine ordentliche Portion Toleranz zusammen, die sich jede(r) mit nach Hause nehmen kann.

Foto: (c) Thorsten Hübner

Aber auch Schulen, die es nicht nach Hamburg schaffen, möchte die Olivia Jones Familie unterstützen: Sie geht daher deutschlandweit aktiv an KiTas und Schulen, hält Lesungen aus Olivias Kinderbuch, hat einen Vortrag im Koffer und stellt sich Diskussions- und Fragerunden von Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen. Immer im Einsatz: Veuve Noire, offizielle Familienbotschafterin der Olivia Jones Familie. Sie hat eine Geschichte vom Anderssein zu erzählen und von dem Leidensdruck, gerade als junger Mensch nicht akzeptiert zu werden. Sie kann aber auch erzählen von Aufbruch und Emanzipation: „Dafür braucht es keine Perücke und kein schrilles Outfit. Wir gehen auch nicht her und raten Leuten, sich in einen Fummel zu schmeißen. Es geht darum, Vorurteilen zu begegnen, Raum für Gespräche zu schaffen und Betroffenen von Mobbing und Ausgrenzung Mut und Selbstvertrauen zu geben.“

2019 war für das Projekt ein toller Start. Nach mehr als 5000 gefahrenen Kilometern quer durch Deutschland, hunderten Gesprächen mit jungen Menschen und zahlreichen Veranstaltungen fällt das Fazit positiv aus. „Wir bekommen tolles Feedback von SchülerInnen und LehrerInnen, das zeigt, dass unser Projekt etwas bewirkt. Es zeigt aber auch, wie groß der Bedarf an Angeboten wie unserem ist. 2020 geht es also weiter und wir freuen uns auf viele weitere Anfragen.“

Das Projekt richtet sich an Schulen, Kitas, Initiativen und Vereine. Projekttage können unterschiedlich gestaltet und an die Altersgruppe angepasst werden.

Interesse? Dann schickt eure Anfrage an engagement@olivia-jones.de

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